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Motorradhotels im Schwarzwald Schwarzwald

Motorradhotels Schwarzwald30 Häuser · 8 Ferienwohnungen

Motorradhotelsim Schwarzwald

Wo du als Motorradfahrer im Schwarzwald übernachtest: bikergerechte Hotels, Schwarzwaldgasthöfe, Ferienwohnungen, Camping und Wildcampen ehrlich erklärt – Standortwahl und Reisezeit fürs Quartier.

Der Schwarzwald ist ein Revier zum Bleiben: Du suchst dir einen Ort, schlägst dort für die ganze Woche dein Quartier auf und lässt das Gepäck liegen. Die Täler und Höhenorte liegen so dicht beieinander, dass der Rückweg kurz bleibt, wenn nachmittags der Regen kommt oder die Beine schwer werden.

Dazu kommt die Vielfalt an Unterkünften. Vom bikergerechten Hotel mit abschließbarer Garage über den traditionellen Schwarzwaldgasthof mit Holzschindeln und deftiger Küche, die Ferienwohnung für die Gruppe, die einfache Pension im Talort bis zum Campingplatz am See und dem legalen Trekking-Camp mitten im Wald – der Schwarzwald deckt jede Art zu übernachten ab, und das zu moderaten Preisen – teuer wird es nur zur Hochsaison in den Wintersportorten.

Die passenden Strecken, Touren und Region-Tipps im Schwarzwald findest du auf motorradschwarzwald.de – unserem Motorrad-Guide für das ganze Revier.

Pension Altvogtshof

Bestbewertetes Motorradhotel im Schwarzwald

Pension Altvogtshof

4,88 von 5 4 Bewertungen Eisenbach (Hochschwarzwald)

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Garage/Carport Trockenraum Wäscheservice
Aparthotel Schwarzwald Panorama, Bad Wildbad
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4,0 (3 Bewertungen)
Garage/Carport Trockenraum kostenlose Tourentipps
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Garage/Carport
Gasthof Pension Waldhorn, Bad Teinach
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Gasthof Pension Waldhorn

3,8 (2 Bewertungen)
kostenlose Tourentipps
Landgasthof Adler-Pelzmühle, Elzach/Biederbach
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4,3 (2 Bewertungen)
geführte Touren Garage/Carport Trockenraum Schrauberecke kostenlose Tourentipps Wäscheservice
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Hotel Gasthaus Hirschen

4,3 (2 Bewertungen)
Garage/Carport Trockenraum kostenlose Tourentipps
Landhotel Schönblick, Bad Herrenalb
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Landhotel Schönblick

4,5 (3 Bewertungen)
Wäscheservice
ADORO® Aparthotel, Bühl
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4,0 (2 Bewertungen)
kostenlose Tourentipps Wäscheservice
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4,6 (2 Bewertungen)
Garage/Carport Trockenraum Wäscheservice
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Bad Wildbad im Schwarzwald

Mokni's Palais Hotel & SPA

4,1 (2 Bewertungen)
Garage/Carport
Hotel Restaurant Sonnenschein, Pfalzgrafenweiler / Herzogsweiler
Pfalzgrafenweiler / Herzogsweiler

Hotel Restaurant Sonnenschein

4,0 (2 Bewertungen)
Garage/Carport Trockenraum Schrauberecke Wäscheservice
Hotel Schöne Aussicht, Hornberg
Hornberg

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4,3 (2 Bewertungen)
Trockenraum Schrauberecke kostenlose Tourentipps Wäscheservice
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4,5 (2 Bewertungen)
Garage/Carport
Sonnenberg, Hinterzarten
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Sonnenberg

4,1 (2 Bewertungen)
Garage/Carport
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3,9 (2 Bewertungen)
Garage/Carport
Hotel-Restaurant-Café EHRICH, Schömberg
Schömberg

Hotel-Restaurant-Café EHRICH

3,9 (2 Bewertungen)
Garage/Carport Trockenraum
Hotel Restaurant „Zum Nachtwächter“, Mühlacker
Mühlacker

Hotel Restaurant „Zum Nachtwächter“

3,8 (2 Bewertungen)
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Niedereschach

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4,4 (2 Bewertungen)
Garage/Carport kostenlose Tourentipps
DZT-Schwarzwaldhotel Garni, Unterkirnach
Unterkirnach

DZT-Schwarzwaldhotel Garni

4,5 (2 Bewertungen)
Höhengasthaus zum Kreuz, Biederbach
Biederbach

Höhengasthaus zum Kreuz

4,6 (2 Bewertungen)
Wirt fährt selbst Motorrad
Garage/Carport Trockenraum kostenlose Tourentipps
Pension Altvogtshof, Eisenbach (Hochschwarzwald)
Eisenbach (Hochschwarzwald)

Pension Altvogtshof

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DAS GEORG Gästehaus, Epfendorf
Epfendorf

DAS GEORG Gästehaus

4,9 (2 Bewertungen)
Wirt fährt selbst Motorrad
Garage/Carport kostenlose Tourentipps E-Ladestation
ART Hotel, Grenzach-Wyhlen
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kostenlose Tourentipps
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Garage/Carport
Alle Motorradhotels im Schwarzwald mit Ausstattung und Fotos in der Hoteldatenbank von Motorrad & Reisen.Motorradhotels im Schwarzwald

Ferienwohnungen im Schwarzwald

Drei Reviere unter einem Namen: Nord, Mitte und Süd getrennt planen

Der Schwarzwald reicht über gut 160 Kilometer von Pforzheim und Karlsruhe im Norden bis zum Hochrhein bei Basel und ist an der breitesten Stelle rund 60 Kilometer tief. Diese Ausdehnung wird bei der Quartiersuche regelmäßig unterschätzt. Von der Hornisgrinde im Norden zum Feldberg im Süden sind es über Landstraßen zweieinhalb bis drei Stunden reine Fahrzeit – als Tagesausflug vom falschen Standort aus verbrennst du damit einen halben Urlaubstag auf Zubringern.

Nordschwarzwald

Zwischen Baden-Baden, Freudenstadt und dem Enztal liegt der am besten erschlossene Teil. Die Kammstraße über den Ruhestein, das Murgtal, das Nagold- und Enztal ergeben lange, breite, übersichtliche Züge mit wenig Verkehrsverflechtung. Die Anfahrt aus Rhein-Main, dem Ruhrgebiet oder Stuttgart ist kurz, entsprechend hoch ist die Quartierdichte und entsprechend voll sind die Wochenenden. Mit nur vier oder fünf Tagen Zeit und weiter Anreise wohnt man hier am wirtschaftlichsten.

Mittlerer Schwarzwald

Die Achse ist das Kinzigtal von Offenburg über Haslach, Hausach und Wolfach nach Schiltach und Alpirsbach, dazu die Nebentäler Richtung Gutach, Elztal, Simonswald und Furtwangen. Die Straßen sind enger, kurvenreicher und weniger auf Durchgangsverkehr ausgelegt als im Norden, die Gipfelhöhen niedriger. Der eigentliche Wert dieses Reviers ist die Mittellage: Von einem Quartier im Kinzigtal erreichst du sowohl die Kammstraße im Norden als auch das Vorfeld des Feldbergs im Süden, ohne dass ein Tag daraus wird.

Südschwarzwald

Feldberg, Belchen, Schauinsland und Kandel machen den Süden zum höchsten und anspruchsvollsten Teil: lange, gleichmäßige Anstiege, Hochflächen um 1.000 Meter, dazu Höllental, Wiesental, Schluchsee und die Wutach. Das Wetter ist rauer, die Saison kürzer, die Wintersportprägung deutlich. Dafür liegen hier die Grenzen zur Schweiz und zum Elsass in Reichweite. Für beide Enden des Gebirges plant man besser zwei Quartiere mit einem Wechsel in der Mitte als eine Woche Pendeln.

Kammlage oder Talsohle – was die Höhenmeter am Quartier ändern

Die Höhengasthöfe entlang des Kamms liegen überwiegend zwischen 800 und 1.000 Metern, die Talorte im Kinzig-, Murg- oder Renchtal zwischen 200 und 400. Das sind zwei verschiedene Reisen.

Oben startest du morgens ohne Zubringer direkt auf der Höhenstraße, hast weiten Blick und kühle Nächte. Du zahlst dafür mit Wetter: Hochnebel, der unten längst weg ist, feuchte Fahrbahn bis in den Vormittag, im Frühjahr und Spätherbst Bodenfrost. Ein Trockenraum oder wenigstens ein beheizter Nebenraum ist auf dem Kamm die Voraussetzung dafür, dass Kombi und Stiefel am zweiten Regentag noch tragbar sind, und kein Komfortextra. Ebenso ein überdachter Stellplatz: Ein Motorrad, das oben im Freien steht, ist morgens klamm, auch wenn es nicht geregnet hat.

Unten im Tal ist es milder, die Saison länger, Werkstatt, Einkauf und Bahnanschluss sind vorhanden. Der Preis ist der Verkehr: Die Talstraßen sind die einzigen durchgehenden Verbindungen der Region und führen mitsamt Bahnlinie direkt durch die Orte. Enge Täler bündeln Schall, deshalb zählt die Zimmerlage hier mehr als die Kategorie des Hauses. Dazu kommt der Herbstnebel: Wer unten im Grau aufwacht, steht nach 300 Höhenmetern oft in der Sonne.

Baiersbronn, Freudenstadt, Triberg, Titisee oder die Höhenorte am Kamm: die Quartierorte im Vergleich

Für den Verlauf der Woche zählt der Ort mehr als das Haus. Baiersbronn im Murgtal ist die Adresse für gehobenes Übernachten: viel Wald, ruhige Lage, eine dichte Hotellerie vom biker­freundlichen Landhaus bis zum Wellnesshaus, dazu ein Ruf für gute Küche wie kaum ein zweiter Ort im Schwarzwald. Wer es lebendiger und zentraler mag, wählt Freudenstadt gleich nebenan: der größte Marktplatz Deutschlands, Häuser jeder Preisklasse, Bahnanschluss, Werkstätten und Einkauf vor der Tür – ein unkompliziertes Basislager im Nordschwarzwald. Triberg im mittleren Schwarzwald ist das touristische Herz mit den bekannten Wasserfällen: viele Gasthöfe und Pensionen, zentral gelegen, gut für alle, die es einfach und bürgerlich mögen.

Im Süden ist Titisee-Neustadt das klassische Standquartier: direkt am See, mit der größten Auswahl an Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen der Region und dem Feldberg-Massiv vor der Nase. Hier ist im Sommer viel los, dafür findest du wirklich jede Unterkunft. Und wer die Höhe und die Aussicht sucht, geht in die Höhenorte am Kamm des Nordschwarzwalds rund um die Schwarzwaldhochstraße und die Hornisgrinde – Orte wie Sasbachwalden oder Seebach, wo die Häuser hoch und frei liegen, die Nächte auch im Sommer kühl bleiben und du morgens über die Nebelmeere schaust. Kleiner, ruhiger, oft familiengeführt – nichts für Trubel-Sucher, aber ein Traum für alle, die Stille und weiten Blick wollen.

Natur

Motorradhotel, Schwarzwaldgasthof oder Ferienwohnung: woran der Abend hängt

Bei der Unterkunft unterscheidet sich weniger der Preis als der Ablauf des Abends. Das klassische Motorradhotel ist die bequemste Lösung: abschließbare Garage, Trockenraum, frühes Frühstück, oft ein Wirt, der selbst fährt und weiß, was ein durchnässter Fahrer abends braucht. Der traditionelle Schwarzwaldgasthof ist das Gegenstück – ein altes Haus mit Holzschindeln und niedriger Stube, hofeigene Küche mit Wild, Forelle und Kirschtorte, ein Wirt aus dem Ort und meist ein sicherer Platz im Hof oder in der Scheune für die Maschine. Er trägt zwei Nächte so gut wie eine ganze Woche und kostet meist weniger, als das Haus von außen vermuten lässt.

Die Ferienwohnung steckt im Schwarzwald oft im ausgebauten Wohnteil eines alten Eindachhofs: eigener Schlüssel, eigene Küche, und die Tenne nebenan nimmt die Maschinen der ganzen Gruppe. Die Pension oder das Gästehaus im Talort ist die preiswerte, unkomplizierte Variante – wenig Service, aber sauber, zentral und familiär. Und wer mit Zelt reist, findet auf den Campingplätzen und Stellplätzen der Täler und Seen seinen Fleck (dazu unten mehr). Was ein Haus als Stellplatz führt, reicht im Schwarzwald von der Scheune am Hof bis zur Fläche an der Talstraße – frag beim Buchen konkret nach Garage, Carport oder überdachtem Platz.

Natur

Übernachten im Schwarzwaldhof – Ferienquartier unter dem großen Dach

Kaum ein Bauwerk prägt die Region so wie der klassische Schwarzwaldhof: ein Eindachhof, bei dem Wohnraum, Stall und Scheune unter einem einzigen, weit heruntergezogenen Krüppelwalmdach zusammenliegen. Viele dieser alten Höfe stehen einzeln am Hang oder am Talende, oft seit Generationen im Familienbesitz. Ein Teil davon ist heute Ferienquartier – als Ferienwohnung im ausgebauten Wohnteil, als Gästezimmer beim noch bewirtschafteten Hof oder als ganzes Ferienhaus für die Gruppe. Wer die Bauform einmal in Ruhe sehen will, findet im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof bei Gutach die typischen Höfe des Reviers versammelt.

Für die Motorradreise hat das handfeste Vorteile. Zum einen die Ruhe: Ein Hof in Einzellage bedeutet keine Durchgangsstraße vor dem Fenster und meist einen großzügigen Hof zum Rangieren. Zum anderen der Platz für die Maschine – wo früher Vieh und Heu standen, ist die alte Tenne oder ein Schuppen oft der trockene, abschließbare Unterstellplatz, den du anderswo extra suchen musst. Frag den Hofbesitzer einfach vorab, ob du das Motorrad in der Scheune abstellen darfst; bei vielen ist das selbstverständlich.

Dafür zahlt man mit Abgeschiedenheit. Ein einsamer Hof liegt selten direkt an der Kurvenstrecke, und die letzten Kilometer führen gern über schmale, steile Zufahrten – bei Nässe und beladen kein Vergnügen. Zum abendlichen Einkehren oder Einkaufen sollte die Entfernung zum nächsten Ort im Blick bleiben. Als ruhiges Basislager für eine ganze Woche ist der Schwarzwaldhof aber schwer zu schlagen: Du stehst mitten im Grünen, hast deine eigene Küche und startest morgens direkt aus dem Tal in die Höhen.

Natur

Zelten im Schwarzwald: Landesverbot, Trekking-Camps im Wald, Plätze am Titisee und Schluchsee

Freies Wildcampen ist in Baden-Württemberg verboten. Das Naturschutzgesetz des Landes (Paragraf 44) schließt das Zelten und das Feuermachen in der freien Natur ausdrücklich aus, und im Schutzgebiet gilt das erst recht. Wird trotzdem einfach die Zeltbahn gespannt, riskiert man ein spürbares Bußgeld – für ein wild aufgestelltes Zelt können bis zu 1.500 Euro fällig werden, im Naturschutzgebiet noch deutlich mehr. Das reine Biwakieren ohne Zelt, für eine einzige Nacht unter freiem Himmel, wird außerhalb von Schutzgebieten mancherorts stillschweigend geduldet – garantiert ist das aber nicht, und im Nationalpark und in Naturschutzgebieten ist auch das tabu.

Die entspannte und legale Alternative sind die offiziellen Trekking-Camps des Schwarzwalds: einfache, ausgewiesene Zeltplätze mitten im Wald, abseits der Orte, mit Komposttoilette und meist einer Feuerstelle. Rund zwölf liegen im Nord-, ebenso viele im Südschwarzwald, verteilt über die Naturparke und den Nationalpark. Die Saison läuft von Mai bis Oktober, gebucht wird vorab online, ein Zeltplatz kostet etwa 15 Euro pro Nacht für bis zu drei Personen. Ein Haken für Motorradfahrer: Die Camps sind absichtlich nur zu Fuß erreichbar – das Motorrad bleibt am Wanderparkplatz, das letzte Stück geht man. Für eine Zeltnacht im Grünen ist das die saubere Lösung, für die klassische Motorradreise mit Gepäck bleibt der Campingplatz die praktischere Wahl.

Mit Zelt und dem Wunsch, bis zur Maschine zu fahren, findet man im Schwarzwald eine solide Auswahl an Campingplätzen – vor allem an den Seen und in den größeren Tälern. Am Titisee und am Schluchsee im Süden liegen mehrere gut ausgestattete Plätze direkt am Wasser, dazu welche im Murgtal, im Kinzigtal und rund um die Ferienorte. Frag beim Platz vorher nach dem Stellplatz fürs Motorrad – nicht jeder erlaubt das Heranfahren bis ans Zelt.

Fürs Packen zählen Regen und Höhe: Der Schwarzwald bekommt deutlich mehr Niederschlag als die Rheinebene, und in den Höhenlagen wird es auch im Hochsommer nachts empfindlich kühl und morgens klamm. Wer nur mit leichtem Gepäck unterwegs ist und flexibel bleiben will, kombiniert Camping und Gasthof: die schönen Nächte im Zelt am See, die verregneten unter einem festen Dach – das erspart dir das Zelt-Einpacken im Nieselregen.

Winzerquartier am badischen Weinrand

Der Schwarzwald fällt nach Westen zum Rhein hin in eine sonnige Vorbergzone ab, und genau dort, am Fuß der Berge, liegt Badens Weinland. Wer unten in den Reben statt oben im kühlen Wald schlafen will, findet in der Ortenau rund um Offenburg und Durbach, am vulkanischen Kaiserstuhl – einer der wärmsten Ecken Deutschlands – und im Markgräflerland südlich von Freiburg eine ganz andere Art zu übernachten. Viele Weingüter und Winzerhöfe vermieten Gästezimmer und Ferienwohnungen, oft mit Blick über die Rebhänge und mit dem eigenen Wein im Keller.

Der Reiz für Motorradfahrer liegt im Klima und in der Lage. Das Rebland ist deutlich milder und trockener als die Höhen; wenn oben am Kamm schon die Nächte kühl und klamm werden, sitzt du hier abends noch draußen. Zugleich bist du in Minuten am Berg: Von Waldkirch führt die Straße hinauf zum Kandel, von Freiburg und Oberried geht es auf den Schauinsland. Du wohnst warm im Tal und hast die großen Anstiege trotzdem direkt vor der Haustür. Eine badische Besonderheit sind die Straußwirtschaften – Besenwirtschaften, in denen Winzer für einige Wochen im Jahr ihren eigenen Wein und eine kleine Vesper ausschenken. Ob gerade eine geöffnet hat, wechselt saisonal; ein Blick in den örtlichen Aushang lohnt sich.

Zwei Punkte gehören dazu. Der Wein kommt hier direkt vom Erzeuger, und wer am nächsten Morgen fahren will, trennt Weinprobe und Sattel klar voneinander. Und die beliebten Auffahrten wie der Kandel sind bei schönem Wetter stark befahren; einzelne Strecken im Schwarzwald waren an Wochenenden schon zeitweise für laute Motorräder gesperrt.

Standort in den Nationalparkgemeinden

Zwischen Baden-Baden, Bühl und Freudenstadt liegt seit 2014 der Nationalpark Schwarzwald, mit zwei Teilgebieten beiderseits der Schwarzwaldhochstraße. Für die Quartierwahl im Nordschwarzwald ist das eine eigene Kategorie: Die Gemeinden ringsum — Seebach, Sasbachwalden, Forbach, Baiersbronn, Bad Peterstal-Griesbach — haben ihre Beherbergung auf Naturgäste ausgerichtet, mit vielen kleinen Häusern und Höfen abseits der Durchgangsstraßen.

Fahrerisch ändert der Schutzstatus nichts an den Hauptstrecken; die B500 und die Zufahrten bleiben normale Straßen. Zwei Dinge kommen trotzdem dazu. Erstens Wildwechsel: Die Kernzonen sind unbewirtschafteter Wald, und in der Dämmerung stehen Rotwild und Rehe an den Rändern. Frühe Abfahrten und späte Rückfahrten über die Höhenstraße verlangen entsprechendes Tempo. Zweitens die Nebenstraßen: Forstwege und Wirtschaftswege sind für den öffentlichen Verkehr gesperrt, auch für Motorräder, und Navigationsgeräte schlagen sie gelegentlich als Abkürzung vor.

Als Programm für einen fahrfreien oder verregneten Tag steht das Nationalparkzentrum am Ruhestein direkt an der Hochstraße, in Gehweite von den umliegenden Höhenquartieren. Für Mitreisende, die nicht jeden Tag im Sattel sitzen wollen, ist die Kombination aus Wanderwegnetz und Bergkulisse der Grund, überhaupt hier zu wohnen. Der Preis der Lage ist die Versorgung: In den kleinen Höhenorten gibt es wenige Läden, und die Küchen schließen früher als in den Tälern.

Quartier mit Grenzradius: Rheinebene, Elsass und die Vogesen

Der Westrand des Gebirges hat eine Eigenschaft, die auf keiner Schwarzwaldkarte auffällt: Von dort erreichst du ein zweites Mittelgebirge. Über die Rheinbrücken bei Kehl, Breisach oder Neuenburg stehst du nach der flachen Ebene direkt am Fuß der Vogesen; die Kammstraße Route des Crêtes, der Col de la Schlucht und der Grand Ballon liegen von einem Quartier in der Vorbergzone aus im Tagesradius. Im Süden hat man zusätzlich den Hochrhein und die Schweizer Grenze vor der Tür.

Das ist ein echtes Argument für ein Quartier am Westrand statt auf dem Kamm – mit einer Einschränkung: Die Fahrt durch die Rheinebene ist im Hochsommer eine warme, gerade Pflichtübung. Rechne für einen Vogesentag den Transfer realistisch ein.

Drei Formalitäten, die vor der Grenzfahrt geklärt sein sollten: Für die Umweltzone im Großraum Straßburg brauchst du die französische Crit'Air-Plakette, die vorab bestellt und geliefert werden muss – kurzfristig ist das nicht zu regeln. In Frankreich sind geprüfte Motorradhandschuhe für Fahrer und Sozius vorgeschrieben. Und wer aus dem Südschwarzwald einen Abstecher über Schweizer Autobahnen plant, braucht auch mit dem Motorrad die Vignette.

Ausflugsorte am Wochenende: Stellplatz, Zufahrt und Zimmerlage

Titisee, Triberg, der Mummelsee und die Orte an den bekannten Wasserfällen leben vom Tagestourismus. An schönen Sonntagen füllen sich die Ortsdurchfahrten mit Reisebussen und Ausflugsverkehr, die Parkflächen sind bewirtschaftet und ab dem späten Vormittag belegt. Für die Quartierwahl bedeutet das zweierlei: Der zugehörige Stellplatz gehört ausdrücklich zur Buchung, und die Anfahrt zum Haus sollte nicht durch das Nadelöhr der Ortsmitte führen.

Häuser in diesen Orten haben ihre Parkflächen häufig hinter dem Gebäude oder in einer Tiefgarage. Für ein Motorrad ist die Tiefgarage die bessere Lösung, allerdings mit einer Einschränkung: Wenn das Tor nachts verriegelt wird und der Öffner an der Rezeption hängt, ist die Abfahrt vor dem Frühstück blockiert. Diese Frage gehört ins Buchungsgespräch, ebenso die nach einem Platz, der nicht von zwei Pkw zugestellt werden kann.

Die Zimmerlage ist der zweite Punkt. Ausflugsorte sind an Wochenenden bis in den Abend belebt, die Terrassen der Lokale liegen zur Straße, und in engen Tallagen trägt der Schall. Ein Zimmer zur Rückseite oder zum Hang ist in dieser Umgebung mehr wert als der Balkon zur Promenade. Mit Ruhe als Hauptkriterium liegt das Quartier ohnehin zwei Ortschaften weiter im Seitental; zum Ausflugsziel fährt man dann hin, statt darin zu wohnen — die Fahrzeit dorthin beträgt im Schwarzwald selten mehr als eine Viertelstunde.

Der dritte Effekt betrifft die Tagesplanung. Auf den Zufahrten zu den bekannten Zielen staut sich der Verkehr sonntags von der Mittagszeit an. Ausfahrten, die diese Achsen kreuzen, legt man auf den Vormittag; der späte Nachmittag gehört den Nebentälern.

Strom am Quartier: Laden von Maschine und Ausrüstung

Der Anteil elektrischer Motorräder auf Tour ist überschaubar, aber die Frage nach Strom stellt sich inzwischen bei jeder Reise. Heizweste, Heizgriffe mit Akku, Intercom, Kamera, Navigationsgerät und Telefon wollen über Nacht geladen werden, und ein Doppelzimmer im Altbau hat oft zwei Steckdosen. Eine kleine Mehrfachsteckdose im Gepäck löst das, kostet nichts und wiegt fast nichts.

Beim Fahrzeug selbst ist die Lage differenzierter. Eine gewöhnliche Schuko-Steckdose liefert wenig Leistung, reicht über eine Nacht bei den meisten Maschinen jedoch für eine volle Ladung. Vier Punkte gehören dazu:

  • Absprache vor der Anreise — Strom über Nacht aus der Hofsteckdose ist eine Leistung des Hauses, keine Selbstverständlichkeit. Viele Betriebe rechnen sie pauschal ab.
  • Wetterfeste Verbindung — im Freien braucht es eine Außensteckdose und eine Kupplung, die im Regen liegen darf. Ein Kabel unter dem Garagentor hindurch ist keine Lösung.
  • Eigenes Kabel — Ladepunkte mit Typ-2-Anschluss gibt es an größeren Häusern und an den Parkplätzen der Ferienorte, das Kabel führt der Fahrer mit.
  • Reichweite im Gebirge — dauerhafte Anstiege auf die Höhen kosten deutlich mehr Energie als die Kartenkilometer nahelegen. Ein Quartier auf dem Kamm hat den Vorteil, dass der Tag mit einer Abfahrt beginnt.

Für Verbrenner-Fahrer bleibt ein praktischer Rest: Ein Batterieladegerät mit Erhaltungsfunktion ist bei längeren Standzeiten und kalten Nächten auf 1.000 Metern kein Ballast, gerade bei Maschinen mit Alarmanlage.

Lärmschutz an einzelnen Strecken: Standort mit Ausweichradius wählen

Baden-Württemberg geht auf bekannten Motorradstrecken seit Jahren gegen Lärm vor. Das Instrumentarium reicht von streckenbezogenen Tempolimits über Lärmdisplays und verstärkte Kontrollen bis zu zeitlich befristeten Beschränkungen für Krafträder auf einzelnen Abschnitten. Betroffen sind typischerweise genau die Auffahrten, die in jedem Tourenbuch stehen. Welche Anordnung wo gilt, wechselt – Maßnahmen werden befristet, verlängert, aufgehoben oder verschärft. Verlass dich deshalb weder auf Tourenportale noch auf die Erinnerung von der letzten Reise, sondern auf die Beschilderung vor Ort und darauf, was der Wirt am Anreisetag sagt.

Für die Standortwahl folgt daraus eine einfache Regel: Wähle kein Quartier, das nur wegen einer einzigen Straße Sinn ergibt. Ein Ort an einem Talknoten mit drei oder vier Ausgängen trägt eine Woche auch dann, wenn eine Auffahrt gesperrt oder auf Schrittgeschwindigkeit heruntergeregelt ist. Zwei Dinge gehören zusätzlich ins Gepäck und in den Kopf:

  • Zulassungsbescheinigung mit eingetragenem Standgeräusch und eine Auspuffanlage mit gültiger Zulassung – bei Kontrollen an neuralgischen Strecken wird beides geprüft.
  • Rücksicht am Quartier selbst: kein Warmlaufen vor dem Haus, keine späte Abfahrt mit Drehzahl. Motorradfreundliche Häuser in engen Orten stehen unter Beobachtung der Nachbarschaft; leise Gäste sichern das Quartier für die nächste Saison.

Baden-Baden, Bad Wildbad, Badenweiler: Therme am Abend, Kurbeitrag auf der Rechnung

Der Schwarzwald ist Deutschlands klassische Bäderregion, und das merkt man an der Dichte der Kurorte: Baden-Baden, Bad Wildbad, Bad Herrenalb und Bad Peterstal-Griesbach im Norden, Badenweiler und Bad Krozingen im Süden – schon das „Bad" im Namen verrät die Tradition. Für die Standortwahl ist das mehr als Folklore. Kurorte haben über Jahrzehnte eine breite Hotellerie aufgebaut, von der einfachen Kurpension bis zum großen Haus, und sie liegen fast immer verkehrsgünstig am Talausgang oder am Rand des Gebirges – kurze Anfahrt zu den Passstraßen inklusive.

Der eigentliche Gewinn ist die Therme am Abend. Nach einem langen Tag im Sattel tut warmes Thermalwasser Nacken, Schultern und Knien spürbar gut, und an einem der im Schwarzwald häufigen Regentage hast du eine Alternative, die nicht nur Warten heißt. Baden-Baden mit dem historischen Friedrichsbad und der modernen Caracalla-Therme ist die bekannteste Adresse, aber fast jeder Kurort hat sein eigenes Thermalbad. Achte bei der Buchung darauf, ob dein Haus Eintritt oder vergünstigten Zugang bietet – viele Kurhotels sind mit der örtlichen Therme verbunden.

Als Basislager im Nordschwarzwald sind die Bäderorte besonders praktisch: Von Baden-Baden und Bad Herrenalb aus erreichst du die Schwarzwaldhochstraße B500 schnell, ohne dich vorher durch enge Täler quälen zu müssen. Für die Mischung aus Fahren, gutem Essen und einem Abend im warmen Wasser ist ein Kurort das passende Quartier.

Auf der Rechnung steht dafür ein eigener Posten. Ein großer Teil der Ferienorte im Schwarzwald erhebt eine Kurtaxe beziehungsweise einen Kurbeitrag – pro Person und Übernachtung, auf dem Campingplatz genauso wie im Hotel. Die Höhe setzt jede Gemeinde selbst fest und variiert erheblich, im Winter mancherorts anders als im Sommer. Wichtig ist vor allem: Der Betrag ist im ausgewiesenen Zimmerpreis meist nicht enthalten und wird bei der Abreise separat abgerechnet. Zu zweit und über eine ganze Woche ist das ein Posten, den man beim Vergleich zweier Häuser kennen sollte. Den Meldeschein füllst du dafür ohnehin aus.

Der Gegenwert ist konkreter, als viele denken: In den teilnehmenden Orten bekommst du mit dem Meldeschein die KONUS-Gästekarte, die während des Aufenthalts zur kostenlosen Nutzung von Bus und Bahn in den beteiligten Verkehrsverbünden des Schwarzwalds berechtigt. Am Dauerregentag oder wenn die Maschine in der Werkstatt steht, ist das der Unterschied zwischen festsitzen und unterwegs sein.

In den Kurorten gelten außerdem eigene Ruhezeiten, teilweise mit ausgewiesenen Kurgebieten und entsprechenden Vorgaben in der örtlichen Satzung. Praktisch relevant ist bei der Buchung vor allem die Frage nach der Frühstückszeit: In traditionellen Kurhäusern startet es später, als es einer Tourengruppe lieb ist. Der wöchentliche Ruhetag der Küche gehört in dieselbe Frage.

Anreise

Anzahlung, Stornofrist und das Wetterrisiko einer Motorradwoche

Direkt beim Haus gebucht wird im Schwarzwald mehr als in anderen Regionen, und damit gelten die Bedingungen des Betriebs, nicht die eines Vermittlers. Üblich ist eine Anzahlung nach der Bestätigung, häufig per Überweisung, gelegentlich als Kartenreservierung. Der Restbetrag wird vor Ort beglichen. Für Gruppen ab etwa sechs Personen kommen eigene Bedingungen dazu, oft mit höherer Anzahlung und längerer Stornofrist, weil ein Ausfall den halben Betrieb betrifft.

Das Wetterrisiko ist bei einer Motorradreise real, und die Rechtslage ist eindeutig: Regen ist kein Rücktrittsgrund. Eine kostenfreie Stornofrist von einigen Tagen vor Anreise, wie sie viele Häuser einräumen, ist damit der einzige praktikable Hebel. Sie ist der eigentliche Grund, warum sich der Blick in die Bedingungen lohnt, bevor unterschrieben wird.

Zwei weitere Punkte tauchen regelmäßig auf. Der erste ist die verspätete Ankunft: Ein nicht abgesagtes Zimmer wird ab einer bestimmten Uhrzeit weitervergeben, und ein Anruf aus dem Tal kostet eine Minute. Der zweite ist der Aufenthaltszeitraum. In Ferienwochen arbeiten viele Häuser mit Mindestaufenthalt, an Feiertagswochenenden fast alle. Eine einzelne Nacht am Samstag im Juli ist in den bekannten Orten schwer zu bekommen, unter der Woche dagegen fast überall.

Sommerferien, zweite Hochsaison im Skigebiet und Betriebsferien im Spätherbst

Die Quartier-Saison im Schwarzwald läuft grob von Mai bis Oktober, mit einem goldenen Höhepunkt im Frühherbst, wenn die Wälder sich färben und die Luft klar wird. Wichtig für die Buchung: Der Schwarzwald ist eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands, und in den Sommerferien – vor allem wenn Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zugleich frei haben – sind die guten Häuser an den Seen und in den Touristenorten früh voll und teurer. Willst du dann dort schlafen, buch Wochen vorher. In der Nebensaison (Mai, Juni, September) findest du dagegen auch kurzfristig noch ein ruhiges, günstiges Zimmer, und unter der Woche ist fast überall mehr frei als am Wochenende.

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Der Südschwarzwald rund um Feldberg, Titisee und Schluchsee ist im Winter ein Skigebiet – dann herrscht dort eine zweite Hochsaison mit entsprechend hohen Preisen und knappen Betten. Für die Motorradreise heißt das: Die späten Herbst- und die frühen Frühjahrswochen sind in diesen Orten teurer und voller, als man es für Nebensaison hält. Dazu kommen die Betriebsferien – etliche Gasthöfe und kleine Pensionen schließen im Spätherbst für ein paar Wochen, bevor die Wintergäste kommen.

An- und Abreisetag: Verkehr auf den Zulaufachsen

Der Schwarzwald liegt zwischen zwei stark befahrenen Autobahnen — der A5 von Karlsruhe nach Basel im Westen und der A81 von Stuttgart nach Singen im Osten — und beide sind an Ferienwochenenden im Sommer Transitrouten Richtung Süden. Für die Anreise am Samstag ergibt sich daraus eine schlichte Rechnung: Entweder früh am Morgen, oder am späten Nachmittag, wenn die Welle durch ist. Die Alternative ist die Anreise über Landstraßen aus nördlicher Richtung, die zeitlich vergleichbar ausfällt und fahrerisch mehr bietet.

Für die letzte Nacht lohnt ein Gedanke, der oft untergeht: Ein Quartier tief im Seitental kostet am Abreisemorgen eine Dreiviertelstunde, bevor überhaupt eine Fernstraße erreicht ist. Bei einer langen Heimfahrt ist ein Haus in der Vorbergzone, im unteren Kinzigtal oder in Autobahnnähe die bessere Wahl. Das gilt in gleicher Weise für die Anreise, wenn der erste Fahrtag noch am Ankunftstag beginnen soll.

Ein letzter Punkt zur Anreise mit Anhänger oder Transporter: Die Talorte sind eng, Hotelparkplätze auf Pkw-Maße ausgelegt, und ein Gespann braucht eine eigene Fläche für die ganze Woche. Die Abstellfläche für Zugfahrzeug und Hänger gehört deshalb in die Buchungsanfrage — größere Häuser in den Ferienorten haben Flächen dafür, kleine Gasthöfe im Tal in der Regel nicht.

Natur

Wenn die Portale nichts mehr zeigen: Tourist-Info im Ort, Schwarzwald Tourismus und die Naturparke

Wenn du vor Ort noch etwas brauchst – eine Unterkunft für die nächste Nacht, einen Tipp zu einem Gasthof oder einfach Kartenmaterial – sind die örtlichen Tourist-Informationen die richtige Anlaufstelle. In Baiersbronn, Freudenstadt, Titisee-Neustadt und Triberg gibt es besetzte Info-Stellen, die auch Zimmer und Ferienwohnungen vermitteln. Darüber liegt die Schwarzwald Tourismus GmbH als regionale Dachstelle, dazu die Naturparke Schwarzwald Mitte/Nord und Südschwarzwald für alles rund um Natur und Übernachten im Grünen.

Gerade auf dem Land, wo nicht jeder kleine Gasthof online buchbar ist, kommst du über das Tourismusbüro oder einen kurzen Anruf beim Wirt oft schneller und günstiger ans Zimmer als über die großen Portale. Und wenn das Wetter kippt, kennen die Mitarbeiter dort den Belegungsstand im Ort und wissen, wo abends noch ein Zimmer mit überdachtem Stellplatz frei ist.

Woran du ein gutes Motorradhotel im Schwarzwald erkennst

Nicht jedes Haus ist auf Motorradfahrer eingestellt. So sieht es bei den 30 Häusern aus, die hier gelistet sind:

Abschließbare Garage

Garage oder Carport: 17 von 30 Häusern. Die Maschine steht nachts trocken und aus dem Blick.

Trockenraum

Trockenraum: 9 von 30 Häusern. Nasse Kombi und Handschuhe sind morgens wieder tragbar.

Schrauberecke & Waschplatz

Schrauberecke: 3 von 30 Häusern. Werkzeug, Kettenspray und ein Platz zum Abspritzen.

Tourentipps vom Wirt

Tourentipps vom Gastgeber: 10 von 30 Häusern. Gefahrene Strecken statt Prospektrouten.

Ladepunkt

Lademöglichkeit: 1 von 30 Häusern. Für alle, die elektrisch unterwegs sind.

Geprüfte Bewertungen

Gästebewertungen liegen vor für 30 von 30 Häusern.

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